Erlebe zeitgenössische, britische Literatur auf dem #BritLitBerlin

Öffentliche Lesungen und Veranstaltungen

An jedem Abend des Seminars gab es eine öffentliche Lesung von jeweils einer*m Schriftsteller*in. 

Sie können nicht an dem ganzen Seminar teilnehmen, wollen aber einen Einblick in das Seminar bekommen? Wir freuen uns, die folgenden Abendveranstaltungen mitteilen zu können:

  • Donnerstag 25. Januar, 19:30: Lesung mit Kerry Hudson, geleitet von Bernardine Evaristo
  • Freitag 26. Januar, 19:30: Lesung mit Paul McVeigh, geleitet von Herbert Grieshop
  • Samstag 27. Januar, 19:00: Lesung und Schlussbemerkungen mit Bernardine Evaristo, geleitet von Mark Stein. Gefolgt von Auftritt von BBXOofficial, 20:30
  • Tickets: 8€ / 6€ (ermäßigt) verfügbar an der Abendkasse ab 19:00 (Do/Fr) und 18:30 (Sa) der Werkstatt der Kulturen.

Leitung und Moderation der #BritLitBerlin 2018 von Bernadine Evaristo

"2018 wird sich das British Council-Literaturseminar damit beschäftigen, wie zeitgenössische britische Autorinnen und Autoren die Themen Geschlecht und Sexualität in ihren Werken aufgreifen. Dabei gehen wir auf  die aktuellen Diskurse zur Geschlechteridentität ein, die in jüngster Zeit von den Mainstream-Medien aufgegriffen wurden – zum Beispiel auf die Strömung, die die gesellschaftliche Konstruktion einer binären Geschlechterordnung in Frage stellt. Während das breite Spektrum und die neuen Kategorien von Identität und Sexualität unter dem Stichwort LGBTQ+ weiterhin revolutionieren, wie wir uns als Menschen definieren, werden wir untersuchen, wie sich diese Entwicklungen in der Literatur widerspiegeln.

„VIERTE WELLE“ DES FEMINISMUS

Gleichzeitig hat der Feminismus vor kurzem eine Wiedergeburt und seinen Durchbruch in den Mainstream erlebt. Die post-feministische Epoche ist vorbei, und insbesondere junge Frauen schließen sich der sogenannten vierten Welle des Feminismus an, dessen Ausprägungen so verschieden sind wie seine Befürworterinnen und Befürworter. Wir werden fragen, wie Belletristen und Dichter den Trend aufgreifen, deren Arbeit einer Reihe von feministischen Ideen und Idealen zu folgen scheint.

SELBST AUFERLEGTE GRENZEN?

Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, wie wir Literatur schaffen können, die komplex und nuanciert und dabei auch bewusst politisch ist. Während die bestehenden Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit gesellschaftlich hinterfragt, untergraben, abgelehnt und erweitert werden, analysieren wir die Entscheidungen, die wir in diesem Themenbereich treffen und Einfluss auf unsere Literatur nehmen. Über wen und was schreiben wir? Welche Art von fiktiven Figuren schaffen wir und warum? Was sind die selbst auferlegten Grenzen, die bestimmen, ob oder wie wir über Geschlecht und Sexualität schreiben? Und welche Verantwortung haben wir als Schriftsteller bei der Beantwortung dieser Fragen? Schließlich, welche Erwartungen erlegen Leser und Verlage uns auf, aus einer Perspektive zu schreiben, die unserem Cisgender entspricht?"

Haben Sie Fragen?

Melden Sie sich gerne mit Ihren Fragen bei uns: literature@britishcouncil.de