IELTS Barrierefreiheit

British Council möchte allen Personen die Möglichkeit geben, den Test unabhängig von persönlichen Einschränkungen abzulegen, um deren Sprachkenntnisse so fair und objektiv wie möglich beurteilen zu können.

Dies gilt sowohl für den Zugang zu den Testräumlichkeiten als auch für besondere Umstände während der eigentlichen Prüfung.

Wenn Sie eine Behinderung haben oder aus anderem Grund besondere Unterstützung benötigen, sollten Sie das Testzentrum, an dem Sie den Test ablegen möchten, so früh wie möglich darüber informieren. Da jeder Fall individuell bearbeitet wird, muss mit der Anmeldung auch ein ärztliches Attest vorgelegt werden, an dem sich der Nachteilsausgleich orientiert. 

BARRIEREFREIHEIT: IELTS

IELTS-Testzentren benötigen drei Monate Vorlauf, um besondere Vorkehrungen zu treffen. Diese müssen mit Cambridge ESOL English Language Assessment abgestimmt werden, damit beispielsweise modifizierte Tests bereitgestellt werden können (z. B. in Blindenschrift). In Deutschland sind solche Arrangements derzeit an einigen ausgewählten Testorten möglich.

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Das ärztliche Attest muss folgenden Kriterien entsprechen:

  • Das Attest muss leserlich und entweder auf Deutsch oder auf Englisch verfasst sein.
  • Das Attest muss als Originaldokument auf dem Briefbogen des Arztes eingereicht werden und sowohl die Qualifikation als auch die Unterschrift des niedergelassenen Arztes aufweisen.
  • Das Attest muss die Behinderung des Kandidaten klar darstellen.
  • Das Attest muss eindeutig darlegen, in welcher Weise die Behinderung des Kandidaten spezielle Prüfungsbedingungen rechtfertigt.Ein weiteres Kriterium gilt im Fall von Lernbehinderungen, wie z. B. Legasthenie:
  • Das Attest muss in Form eines Berichts eingereicht werden, der nicht mehr als zwei Jahre vor dem Testtermin ausgestellt wurde.

Welche Art von Unterstützung kann ich erwarten?

Einschränkungen des Seh- und/oder Hörvermögens

  • Falls Ihr Sehvermögen eingeschränkt ist können wir Ihnen je nach Bedarf verschiedene Möglichkeiten anbieten, z. B. vergrößerte Schriften oder Prüfungsunterlagen in Blindenschrift.
  • Ihre Antworten können sie auf verschieden Arten geben, z. B. mithilfe einer Schreibkraft, einer Blindenschriftmaschine oder eines Textverarbeitungssystems. Gegebenenfalls kann Ihnen mehr Zeit für die Beantwortung des Lese-Teils und/oder des schriftlichen Teils gewährt werden.
  • Auch das Material für den Hör-Teil kann Ihren Bedürfnissen angepasst werden.
  • Bei Schwerhörigkeit können Sie die Benutzung von Köpfhörern oder anderer Hilfsmittel für den Hör-Teil der Prüfung beantragen.
  • Es steht auch eine Version des Hör-Teils zur Verfügung bei der von den Lippen abgelesen werden kann.
  • Falls Ihr Hörvermögen sehr stark eingeschränkt ist, können Sie sich vom Hör-Teil und/oder der mündlichen Prüfung befreien lassen.

Bei Lernschwächen (z.B. Legasthenie)

Bei rechtzeitiger Beantragung können Sie für den Reading-Teil und den Writing-Teil mehr Zeit bekommen. Wenn nötig, können Sie auch die Benutzung einer Schreibmaschine/Tastatur oder eines Textverarbeitungssystem beantragen, wenn Sie darauf nicht verzichten können.