Queen’s Lecture 2026 mit Professor Dame Molly Stevens: „Designing and Translating Materials to Heal the Body and Detect Diseases Earlier“
Der Erfolg von mRNA-Impfstoffen gegen das Coronavirus hat die Nanomedizin stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Heute eröffnen Fortschritte in der Materialwissenschaft und Nanotechnologie spannende neue Möglichkeiten für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten.
Bei der diesjährigen Queen’s Lecture zeigt Professor Dame Molly Stevens von der University of Oxford, wie ihr Team wissenschaftliche Spitzenforschung in Technologien überführt, die das Gesundheitswesen grundlegend verändern könnten. Die Forschung reicht von innovativen Systemen zur gezielten Verabreichung von Wirkstoffen und winzigen, reaktionsfähigen Robotern, die Medikamente zur richtigen Zeit am richtigen Ort freisetzen können, bis hin zu nanopartikelbasierten Diagnoseverfahren und neuen Methoden, mit denen sich Krebszellen präziser erkennen lassen.
Entdecken Sie, wie Wissenschaft auf kleinster Ebene einen großen Beitrag zur Medizin der Zukunft leisten kann.
Molly Stevens
Professor Dame Molly Stevens ist John Black Professor of Bionanoscience an der University of Oxford und stellvertretende Direktorin des Kavli Institute for Nanoscience Discovery. Zuvor leitete sie ein hochgradig interdisziplinäres Forschungsprogramm am Imperial College London. Zudem ist sie Teilzeitprofessorin am Karolinska Institutet in Schweden.
Ihre wegweisende Forschung an der Schnittstelle von Materialwissenschaft, Nanotechnologie und Medizin hat zur Gründung von vier Spin-off-Unternehmen geführt, die wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen überführen.
Vorlesungsreihe Queen's Lecture
Die Queen's Lectures sind ein Geschenk von Königin Elisabeth II. an die Stadt Berlin anlässlich ihres Besuches im Jahr 1965. Seit 1997 finden die Lectures an der TU Berlin statt. Jedes Jahr hält ein renommierter britischer Wissenschaftler einen Vortrag über sein Fachgebiet. Der British Council organisiert die Queen's Lecture gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und der Britischen Botschaft Berlin.