fussball & literatur - Eine Auswahl
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Autobiographien und Sachbücher
Tony Adams: Addicted John Aizlewood: Playing at Home Alex Bellos: David Conn

Tony Adams: Addicted



Tony Adams, Star des Fußballteams Arsenal und der englischen Nationalmannschaft, berichtet sehr offen und mutig darüber, was es tatsächlich bedeutet, in der heutigen Zeit ein erstklassiger Fußballspieler zu sein. Er schildert ohne Umschweife den Druck, dem Fußballer ausgesetzt sind und liefert einen ehrlichen Erfahrungsbericht über seine Alkohol- und Eheprobleme sowie seine Krankheiten.

John Aizlewood: Playing at Home

Von Mitte 1997 bis Mitte 1998 besuchte John Aizlewood Fußballspiele auf allen 92 Plätzen der englischen Fußballliga. In Playing at Home analysiert er die Menschen, die er dabei kennen lernte, die Spiele und die Beziehung zwischen dem jeweiligen Fußballclub und der Heimatstadt. Das Buch liefert einen faszinierenden Überblick über Englands Beziehung zum Fußball auf dem Weg ins neue Jahrtausend.

Alex Bellos:
Futebol - The Brazillian Way of Life

Alex Bellos arbeitet als Korrespondent für die britischen Zeitungen The Guardian und Observer in Rio de Janeiro.

In seinem gefeierten Buch beschäftigt er sich mit der nationalen brasilianischen Obsession, dem Fußballsport sowie mit den Spielern, der Geschichte des Fußballs, mit seinen Anhängern und den Legenden, die sich um den Sport ranken.

David Conn:
The Beautiful Game?

Als gründliche Analyse eines Sports in Aufruhr befasst sich The Beautiful Game mit der derzeitigen Situation des britischen Fußballs. Durch Interviews mit Fans, Spielern, Managern und Agenten zeichnet Conn das Bild einer Sportart, die tief in der Krise steckt – angefangen bei den reichen Clubs an der Spitze bis hin zu den Clubs, die in der untersten Liga ums Überleben kämpfen.
"Ein hervorragendes Buch." The Sunday Times

 
Liz Crolley & David Hand: Simon Kuper: Bob Wilson: Peter Shilton:

Liz Crolley & David Hand:
Football, Europe and the Press


Eine faszinierende kulturelle Analyse nationaler Klischeevorstellungen am Beispiel von fünf europäischen Ländern: England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien werden aus der Sicht der Fußballberichterstattung gezeigt. Unter anderem wird der Umgang mit einer Vielfalt regionaler Identitäten, mit schwarzen Spielern und mit Frauen in dieser Analyse der Kommunikation nationaler Klischees in der Sportberichterstattung der Medien genau unter die Lupe genommen.

Simon Kuper:
Football Against the Enemy


Dies ist eine bemerkenswerte Geschichte über Kupers Reise durch Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, bei der er die Beziehungen zwischen Politik, Kultur und Fußball durchleuchtet. Er trifft Fans aus aller Welt und lernt eine ganze Reihe individueller Charaktere und Spielweisen kennen – von den Anfängen des rassenintegrierten Fußballs in Südafrika über die Vorbereitungen auf den United States World Cup, die Hollywoodcharakter haben, untersucht dieses Buch auf nachdenkliche und tiefgründige Weise die Bedeutung des Fußballs auf der ganzen Welt.

Bob Wilson:
Bob Wilson - Behind the Network: My Autobiography

Bob Wilson spielte 39 Jahre lang für Arsenal und machte nach seinem Rückzug aus dem aktiven Fußballsport eine Fernsehkarriere als sympathischer und angesehener Fußballkommentator.

Aufgrund seines Insiderwissens über den Sport bietet er seinen Lesern einmalige Einblicke über einige der bekanntesten Namen des Fußballs, unter anderem Des Lynam, Jimmy Hill und David Seaman.

Peter Shilton:
Peter Shilton : My Autobiography


Als einer der größten Torhüter der englischen Nationalmannschaft ist Peter Shilton eine Legende des Fußballsports. Dieses Buch ist ein freimütiger Bericht über seine Karriere, der auch seinen Abstieg, der fast im Bankrott endete, nicht verschweigt.

Nachzulesen sind außerdem seine Ansichten über Fußballerkollegen wie Brian Clough und Sir Alf Ramsey. Es handelt sich um eine kühne und fesselnde Darstellung des englischen Fußballs und ein aufrichtiges Porträt des Shiltons.

 

 

Romane, Essays & Kurzgeschichten
Julie Burchill: Paul Davidson: Des Dillon:
Will Buckley: The Man who hated Football



Die Leute missbrauchen Fußball, um sich von den wirklich wichtigen Dingen abzuschirmen. Selbst am schicksalsträchtigsten Tag der letzten Jahre, dem 11. September 2001 unterbrach die BBC ihre Sondersendung, um live nach Manchester zu einer Pressekonferenz mit David Beckham zu schalten: Will Buckley verabscheut die übertriebene Aufmerksamkeit, die der Fußball in den Medien erhält und kann doch selbst nicht aufhören, über Fußball zu schreiben.

Julie Burchill:
On Beckham


Mit Biss, Spitzen und Scharfsinn analysiert die Kolumnistin Julie Burchill das Phänomen David Beckham.

Sie verfolgt die Spuren seines Aufstiegs von seinen Anfängen bei Manchester United bis hin zu seiner Wandlung zum nationalen und internationalen Helden, zur Mode - Ikone und zum großen Vorbild.

 

Paul Davidson:
Oh Hec!


Eine Sammlung ineinander verwobener Kurzgeschichten rund um die Abenteuer, die Hector Blenkinsopp bei seinem Versuch erlebt, so viele Fußballspiele wie möglich auf so vielen Fußballplätzen wie menschenmöglich zu sehen. Das Buch lehnt sich an eigene Erfahrungen des Autors an und ist eine unterhaltsame und geistreiche Erzählung über eine Figur, die von einer Sache besessen ist und dabei von einer Panne in die nächste stolpert.

 

Des Dillon:
Return of the Busby Babes

Der schottische Schriftsteller Des Dillon hat einen wundervollen Roman voller Einfallsreichtum rund um die Pechsträhne des maroden Fußballteams Albion Rovers geschrieben. Die Mannschaft wird von dem unheilvollen Geist der Busby Babes beherrscht, die 1958 bei einem Flugzeugunglück ums Leben kamen. Spannungen in der Mannschaftskabine und ein korruptes Management in Verbindung mit anschaulichen Darstellungen der Gerüche und der Stimmung der Spiele machen dies zu einer lesenswerten Boys Own Fußballgeschichte.

 
Ian Plenderleith: Kevin Sampson: Colin Shindler: Dominic Holland:

Ian Plenderleith:
For Whom the Ball Rolls

Eine Sammlung bittersüßer Kurzgeschichten über die Hoffnungen, die Freude und die Ängste, die in das Fußballspiel einfließen. Die Leser lernen verschiedene Charaktere kennen - den ehemaligen Berufsfußballer, der sich immer wieder die letzten Augenblicke seiner aktiven Karriere vor Augen hält, den politischen Aktivisten, der zwischen seiner politischen Überzeugung und seiner Fußballbegeisterung hin- und hergerissen ist und den gescheiterten Schauspieler, der im Anzug eines Clubmaskottchens über sein Leben sinniert.

Kevin Sampson:
Away Days

Away Days spielt in den späten siebziger Jahren und handelt von Paul Carty, einem aufgeweckten Neunzehnjährigen, der zwischen der Gang – einer Gruppe von Fußballhooligans, die Anhänger der Tranmere Rovers sind – und seiner Familie und einer potenziellen Zukunft für sich selbst hin- und hergerissen ist. Der Roman, der gleichzeitig Erinnerungen an eine ganz bestimmte Ära wachruft, ist auch eine Studie des Thatcherismus, der Musik aus dieser Zeit, der Jugendarbeitslosigkeit und der Heroinsucht.

Colin Shindler:
Manchester United Ruined My Life

Als jüdischer Junge, der in Manchester aufwuchs und – statt Fan von Manchester United zu sein – Anhänger des Clubs Manchester City war, hatte Shindler kein einfaches Leben. Dies ist die wunderbare und humorvolle Geschichte über das Aufwachsen im Manchester der fünfziger- und sechziger Jahre.

Es ist außerdem eine emotionsgeladene und einleuchtende Tirade gegen die heutige Kommerzialisierung des Fußballsports.

 

Dominic Holland:
The Ripple Effect

Das zweite Buch des mehrfach ausgezeichneten Komikers Dominic Holland ist ein ausgesprochen humorvoller Roman für schöne Lesestunden. Er handelt von einem depressiven, aber entschlussfreudigen Fußballfan, dessen Team in den finanziellen Abgrund gleitet. Durch Hollands komisches Talent ist dieses Buch eine ausge-sprochen unterhaltsame Lektüre, die besonders all jene interessieren könnte, die sich für den Fußball in der unteren Liga interessieren.

 


   
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