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Leone Ross
Leone Ross wurde in England geboren und wuchs in Jamaika auf. Sie studierte an der University of the West Indies und an der City University in London. Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr ist sie in Großbritannien und USA journalistisch tätig, u.a. für den Guardian oder The Sunday Times. Leone Ross unterrichtet seit einigen Jahren Creative Writing und war im Jahre 2001 als Fellow am Trinity College in Dublin.

Ihre Romane All the Blood is Red (1996) und Orange Laughter (1999) beschäftigen sich literarisch mit einigen Faktoren, die die eigene Identität bestimmen: Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Kindheitserfahrungen.

Datum: 2 November 2005, 20.00 hrs

Ort: British Council, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin


Roger Hutchinson
Moderation: Dr. Andrew Johnston

Roger Hutchinson lebt als Schriftsteller auf der schottischen Insel Raasay. Seit 1975 ist er als freier Autor tätig. Mit seinem Buch "A Waxing Moon – The Modern Gaelic Revival" hält Hutchinson eine Lobrede auf die älteste Sprache Schottlands. "A Waxing Moon "handelt von Sabhal Mòr Ostaig, der gälischen Hochschule in Skye, und die Geschichte der Entwicklung der gälischen Sprache, Kultur und Gesellschaft der letzten 30 Jahre. Sabhal Mòr Ostaig war dabei der Mittelpunkt der Geschehnisse um die Wiederbelebung der Sprache und Kultur.

Er erzählt von den vielen Persönlichkeiten, von Sorley Maclean und Donnie Munro von Runrig bis hin zu Michael Forsyth und Gordon Brown, die Teil dieser Bewegung wurden. Das Werk zeigt deutlich, wie Sprache die kulturelle Identität formt. Die erzählte Geschichte hat Auswirkungen auf die Zukunft von ganz Schottland, Großbritannien und überall dort, wo weniger verbreitete Sprachen mit der modernen Welt konfrontiert sind.

Datum: 8. November 2005, 20.00 hrs

Ort: British Council, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin

Ekow Eshun
Moderation: Dr. Ingeborg Harms
Ekow Eshun hat Politik und Geschichte an der London School of Economics studiert und arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Seit kurzem ist er Direktor des Institute of Contemporary Arts in London. Sein erster Roman "Black Gold of the Sun" kartographiert die Suche nach den eigenen Wurzeln in Ghana.

In London aufgewachsen, fühlte sich Ekow Eshun dort nie wirklich zu Hause. In Großbritannien als Sohn afrikanischer Eltern geboren war er zwischen zwei Kulturen gefangen, ohne sich je zu einer von beiden zugehörig zu fühlen. Getrieben von dem unbehaglichen Gefühl einer doppelten Identität begab er sich auf der Suche nach Heimat nach Afrika – um dann aber festzustellen, dass er sich dort genauso als Fremder fühlt wie in Großbritannien. Während er das Leben seiner Vorfahren Schritt für Schritt zurückverfolgt, wird Eshuns Reise immer orientierungsloser.

Mit "Black Gold of the Sun" hat Eshun lebensbejahende Memoiren über Zugehörigkeit, Identität und Hoffnung geschrieben, die ihn als eine der wichtigsten neuen Stimmen des gegenwärtigen Großbritanniens kennzeichnen.

Datum: 15. November 2005, 20.00 hrs

Ort: British Council, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin

Dr. Sukhdev Sandhu
Moderation: Professor Dr. Mark Stein
Sukhdev Sandhu hat in Oxford studiert und promoviert. Er lehrt an der New York University und ist erfolgreich als Filmkritiker tätig. Veröffentlicht hat Sandhu bisher "Ignatio Sancho: An African Man of Letters" (1997) und "Black British Writers" (1999). 2003 erschien sein Buch "London Calling: How Black and Asian Writers Imagined a City" , in dem Sandhu die Geschichte dieser Metropole aus dem Blickwinkel schwarzer und südasiatischer Autoren erzählt.

Dabei hebt er stilistisch unterschiedlichste Autoren hervor - von Ignatio Sancho, einem Kolonialwarenhändler und führenden Ästheten des 18. Jahrhunderts bis hin zu Rushdie, Kureishi and Victor Headley. Schwarze Literatur, so Sandhu, wird von Kritikern und Anhängern viel zu oft als "Notfall-Literatur" betrachtet, in der lediglich die journalistische Reportage und politische Agitation zählt. Sandhu zeigt in und mit seinen Arbeiten, welch große Bandbreite schwarze Autoren vertreten, und welchen Beitrag die kulturelle Vielfalt dieser Schriftsteller zur kulturellen und urbanen Identität von Städten leistet.

Datum: 17. November 2005, 20.00 hrs

Ort: British Council, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin

Alistair Moffat
Moderation: Bernhard Robben
Alistair Moffat ist Schriftsteller, Fernsehmoderator und -produzent und Experte für schottisches Gälisch und keltische Geschichte. Er war viele Jahre Direktor des Edinburgh Fringe Festivals. Mittlerweile schreibt und beleuchtet er mit Büchern und Programmen die Vorgeschichte und Geschichte der englisch-schottischen Grenze.

Moffat konzentriert sich auf den historischen Aspekt der schottischen Identität. In "Before Scotland, The Story of Scotland before History " verwandelt Moffat die vorgeschichtliche Zeit in eine fesselnd erzählte Geschichtsstunde und zeigt, welch gewaltige geologische Entwicklung und eindrucksvolle menschliche Anstrengungen das Land, das sich heute Schottland nennt, erlebt hat.

Datum: 22. November 2005, 20.00 hrs

Ort: British Council, Hackescher Markt 1, 10178 Berlin


Anmeldung per Telefon 31 10 990 oder E-mail erforderlich.

Eintritt: € 2,00 / € 4,00.





   
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