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5.-18. Dezember 2009 - die große Konferenz zum Weltklima Die UN-Weltklimakonferenz COP15 in Kopenhagen sollte eines der entscheidendsten Ereignisse in der bisherigen Geschichte der weltweiten Klimapolitik werden. Wissenschaftler und Politiker waren sich im Vorfeld gleichermaßen einig, dass bei diesem fünfzehnten Treffen der Klimaexperten entscheidende Fortschritte bei der globalen Verständigung über Höchstgrenzen von CO2-Emissionen erzielt werden müssen, wenn das Weltklima nicht langfristig völlig aus den Fugen geraten soll. Für ein globales Klimaschutzprojekt wie International Climate Champions ist ein solcher Mega-Event von zentraler Bedeutung. Schließlich geht es für junge Menschen um „mehr“ Zukunft als für die meisten der in Kopenhagen versammelten Entscheidungsträger. Deshalb waren auch International Climate Champions aus aller Welt wie schon bei COP14 in Poznan in die dänische Hauptstadt gekommen, um ihren Forderungen unmittelbar Gehör zu verschaffen. Etwas Besonderes war die Anreise für eine kleinere Gruppe von ICCs aus verschiedenen Ländern, da sie im Climate Express von Brüssel über Deutschland nach Dänemark reisen werden. Was den von der internationalen Bahnorganisation UIC organisierten Climate Express von einem gewöhnlichen Fernzug unterschied, war, dass dieser schon auf der Fahrt verschiedene Interessensgruppen zusammengebracht hat. So waren an Bord Vertreter von NGOs, die an der Klimakonferenz teilnehmen, genauso wie Politiker, Experten und Medienvertreter. In „zwei Schichten“ waren während der beiden Konferenzwochen insgesamt sechs der ICCs aus Deutschland vor Ort, um in Kooperation mit zahlreichen anderen Organisationen wie dem WWF den Konferenzteilnehmern unmissverständlich klarzumachen, welche Ergebnisse sie am Ende dieses Welt-Events erwarten. Gelegenheit dazu gab es bei geplanten Treffen wie dem mit dem deutschen Delegationsleiter Karsten Sach vom BMU, aber auch bei vielen zufälligen Begegnungen. BMU-Chef Norbert Röttgen z.B. lief einer Gruppe ICCs in Konferenzzentrum rein zufällig über den Weg; für die ICCs ausreichend Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch. Die guten Verbindungen von ICC zum Fernsehen hatten schon zuvor dafür gesorgt, dass die die Climate Champions deutschen Medien ein Begriff geworden waren, und so fand sich Fiona Tokple nicht nur in einer Sondersendung vom ZDF-Umwelt wieder, sondern auch in einem gemeinsamen Interview mit dem Bundesumweltminister in den Sat1-News. Wie die meisten Menschen, die sich von „Hopenhagen“ den dringend benötigten Durchbruch im internationalen Klimaschutz erhofft hatten, waren auch die Climate Champions enttäuscht vom Endergebnis der Mammut-Konferenz. Ihre unmittelbaren Erlebnisse bei COP15 schildern sie hier. |
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