Die International Climate Champions in Hamburg

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17.-19. April - 2. Treffen & Project Workshop der deutschen Climate Champions, Hamburg

Ein Bericht von Svenja Hermann

Das Treffen in Hamburg vom 17. bis zum 19. April sollte vor allem der weiteren Projektentwicklung dienen. Die durch Krankheit geschwächte fünfköpfige Truppe, bestehend aus den Climate Champions Caroline Reddemann, Amelie Neumann, Christine Grabs, Sönke Schmidt und Svenja Hermann, erlebte ein spannendes Wochenende, das zum einen ein Treffen mit Ute Kreis vom Hamburger Klimacampusund Julika Dörfer vom Norddeutschen Klimabürosowie den Teilnehmerinnen des Cape Farewell Projektes 2007, Franziska David und Katharina Fey, beinhaltete.  Erweitert wurde das Programm intensiver Arbeitsphasen bezüglich zukünftiger Projekte durch einen Besuch im Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung und auch eine Abendtour durch das Hamburger Hafenviertel.

Das Treffen wurde am Freitag, den 17. April, durch ein abendliches Treffen mit Frau Kreis und Frau Dörfer eingeleitet. Zunächst haben wir einige Dinge über den Klimacampus, das Norddeutsche Klimabüro und die Rolle der Hansestadt Hamburg als „Green Capital 2010“ erfahren. In der Runde konnten auch individuelle Fragen zu dem neuen kombinierten Bachelor-Studiengang der Geophysik und Ozeanographie werden, welcher sich direkt mit dem Klimawandel beschäftigt; aber auch zu den Lebensläufen der beiden Hamburgerinnen.

Nach einer kurzen Nacht stand am 18. April eine Besichtigung des Zentrums für Schulbiologie und Umwelterziehung auf dem Programm. Die Führung durch das ZSU brachte uns ICCs zunächst die klimafreundlichen Maßnahmen im ZSU selbst näher. Dort werden zum Beispiel 18% des Stromverbrauchs durch den Einsatz von Solaranlagen gedeckt, der Müll in speziellen Mülleimern getrennt und zusätzlich Strom durch den Einsatz einer Windkraftanlage erzeugt. Das ZSU, dessen Hauptaufgabe die Beratung von Bildungsstätten in der Umwelterziehung ist, bietet unter anderem Führungen für Schulklassen und Kindergärten an.

Das Angebot, das an diesem Tag speziell für uns zusammengestellt worden war, bestand u.a. aus einem Besuch in der „Energiewerkstatt“. Uns wurde zunächst die Wirkungsweise eines Kraftwerkes veranschaulicht und anschließend die von Solarzellen. Außerdem wurden uns Unterschiede bei deren Herstellung und folglich ihrer Effizienz erklärt. Das ZSU ist außerdem Heimat einiger Tiere, so dass wir von Schafen, Ziegen und Schweinen über Bienen bis zu Süß- und Salzwasserlebewesen und deren Rolle im Klimawandel einiges erklärt bekamen.

Nach der Rückfahrt ins Stadtzentrum über die Elbe kamen wir nach dem Mittag an unserem Konferenzraum auf dem Klimacampus an, und begannen  die erste Arbeitsphase; eingeleitet durch meinen Bericht über den ICC Projektplanungs-Workshop in Edinburgh und einigen Eindrücken der Cape Farewell Reise 2007, die von Franziska und Katharina vorgestellt  wurden. Dann wurden zuerst die vielen aufkommenden Ideen auf das Potenzial ihrer Realisierbarkeit geprüft und teilweise vertieft. Mit einem vorläufig guten Ergebnis und der Aussicht auf harte Planungsphasen am nächsten Tag stand als letzte Aktion für diesen Tag ein kurzer Rundgang durch einen wiederum anderen Teil der Stadt auf dem Programm.

Der Sonntag war als reiner Projektplanungstag angesetzt und begann um etwa halb zehn wieder im Konferenzraum des Klimacampus. Nach einer sehr intensiven Arbeitsphase von fast zwei Stunden hatten wir ein vorläufiges Konzept für Grundschulbesuche ausgearbeitet, die zur Aufklärung über den Klimawandel beitragen sollen. Nach einer Mittagspause wurden die individuellen Aufgaben festgelegt und an die ICCs verteilt. Des weiteren haben wir uns über die bestmöglichen Wege der Kommunikation untereinander ausgetauscht.

Mit dem vorläufigen Konzept im Kopf, einer Menge Inspiration und einem sehr positiven Eindruck der Stadt Hamburg traten wir nach einem sehr interessanten Wochenende die Heimreise an.



   
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