| Common Ground zeigt Muslime dezidiert
als Teil der britischen Gesellschaft und
hinterfragt einseitige Vorstellungen von
muslimischen Lebenswelten.
Erzielt wird dies durch die Vielfalt der
abgebildeten Menschen, Objekte und
Situationen, aber auch der künstlerischen
Herangehensweisen. Wichtig ist vor allem
jedoch, dass Common Ground nicht nur eine
Ausstellung über Muslime ist, sondern viele
der Künstler selbst einen muslimischen
Hintergrund haben.
Die Ausstellung Common Ground wurde
2003 vom British Council in Großbritannien
ins Leben gerufen - auf über 150
Photographien unterschiedlichen Formats
werden Lebensbereiche der Muslime in
Großbritannien dokumentiert.
Acht
renommierte britische Künstler haben Werke
eigens für das Projekt hergestellt, das die
Bandbreite photographischer Praxis (von der
sozialdokumentarischen Abbildung über
Landschaftsimpressionen und Portraitbilder
bis hin zu konzeptuellen und experimentellen
Techniken) reflektiert.
In den folgenden Ländern war Common
Ground bislang zu sehen: Bangladesch,
Malaysia, Bahrain, Vereinigte Arabische
Emirate, Saudi-Arabien, Oman, Russland.
Obwohl sich gerade im westeuropäischen
Raum Diskurse über den "Dialog der
Kulturen", den "Dialog mit dem Islam" und
muslimisches Leben ausbreiten, ist ein
vergleichbares Projekt hier bislang nicht in
Sicht.
Common Ground versteht sich als "work in progress": Seit der Entstehung in
Britannien wurde die Ausstellung auf jeder
Tour um Werke lokaler Künstler erweitert.
Sie ist daher eine Aufforderung zum
internationalen, interkulturellen Dialog.
Erfreulicherweise wird dieser nun in
Deutschland weitergeführt - 2007 geht
Common Ground auf Deutschlandtour; die
erste Station wird Freiburg sein.
Datum: 23.11. - 15.12.2007
Ort: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 1, Foyer
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