| Fred Pearce im Gespräch mit Jenny Friedrich-Freksa (Chefredakteurin "Kulturaustausch") über die neue Umweltbewegung in Großbritannien
Der fortschreitende Klimawandel hat weltweit große Debatten ausgelöst. Erstmals ist ein neues ökologisches Bewusstsein über gesellschaftliche Grenzen hinweg entstanden. In ganz besonderem Ausmaß hat die englische Gesellschaft den Klimaschutz von jeglicher Ideologie befreit und verinnerlicht. Durch dieses umweltpolitische Verständnis kam es auf der Insel zur Gründung einiger bedeutender ziviler Umweltbewegungen. Während die Regierung die Umstellung auf regenerative Energien eher vernachlässigt, ist das Senken des CO2-Ausstosses für die britische Bevölkerung die normalste Sache der Welt – genau so, wie es heute selbstverständlich ist, im Pub nicht mehr zu rauchen.
Die Chefredakteurin der "Kulturaustausch", Jenny Friedrich-Freksa, wird mit dem britischen Wissenschaftsjournalisten und Autor Fred Pearce über Umweltschutz in Großbritannien sprechen. Unter anderem wird die Frage erörtert, ob die neue Umweltbewegung in England nur eine Modeerscheinung ist oder auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Bestand haben wird.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und ARTE.
Zum Autor
Fred Pearce ist ein englischer Wissenschaftsjournalist und Autor mehrerer Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Bereits aus 64 Ländern hat er über Umweltthemen, Populärwissenschaft und entwicklungstechnische Fragestellungen berichtet. Er ist Experte und Berater für Klimawandel und globale Wasserpolitik. Pearce schreibt regelmäßig unter anderem für The Independent, The Times, The Guardian und The Boston Globe. Er lebt in London.
Datum: 18. März 2010, 14 Uhr
Ort: Leipziger Buchmesse, ARTE-Stand, Glashalle
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