Gob Squad: Super Night Shot -
Gob Squad
 

Tim Crouch: My Arm
Tim Crouche






27: Between the devil & the deep blue sea
27




bootworks: Black Box: Little box of horrors & Une boîte andalouse
Bootworks


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Pazz 2010

Performing Arts Festival in Oldenburg

Gob Squad: Super Night Shot -
Instant video journeys from the streets of Oldenburg

Vier Performer ziehen mit vier Kameras und der Mission, die Welt zu verändern, durch die Straßen Oldenburgs. Aus vier verschiedenen Kameraperspektiven wird sich die Geschichte eines Helden in Oldenburg entspinnen, der gekommen ist, unsere Stadt zu beschützen. Das deutsch-englische Theater-Kollektiv gob squad ist eine der angesagtesten Performancegruppen weltweit. Mit Super Night Shot schafft es eine unterhaltsame, filmische und spontane Theaterperformance, die ihre Wirkung in der Kollision mit der Wirklichkeit entfaltet: ein wahrer Schuss ins Dunkle.

Exerzierhalle, Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
24. + 25. April, 21.30 Uhr · Dauer: 1 h
 
Tim Crouch: My Arm

Eine Bühne, ein Stuhl, ein Tisch. Eine Fernsehkamera auf dem Tisch, eine große Leinwand, eine Spielzeugpuppe – und ein Mann. Er erzählt von seinem Leben auf dem Lande und davon, wie er im Alter von zehn Jahren, einer plötzlichen Eingebung folgend, den Arm gehoben, hoch in die Höhe gestreckt und ihn dann nie wieder fallen gelassen hat. Er wird zum gehypten Kunstobjekt des städtischen Kunstbetriebs. Alles geht seinen kapitalistischen Gang, das Publikum wird Teil des Verwertungs-zusammenhangs. tim crouch erzählt in My Arm von einem Mann ohne Eigenschaften, der zur unendlichen Projektionsfläche wird – eine Reflexion über Leben und Kunst.

In englischer Sprache

Exerzierhalle, Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
26. April, 21.30 Uhr + 27. April, 19.30 Uhr · Dauer: 1 h
 
27: Between the devil & the deep blue sea
1927 ist, unter anderem, das Jahr, in dem Fritz Langs ›Metropolis‹ gefilmt wurde. Die Ästhetik dieses und weiterer Stummfilme findet sich in dem kabarettistischen Theaterabend der Theatergruppe 1927 wieder: Am Klavier wird die Musik live dargeboten, dazu die Stummfilme und weiß geschminkte Darsteller, die mit den surrealen animierten Bilderwelten der Leinwand verschmelzen. Wie durch ein Schlüsselloch guckt 1927 mit ihrem vielfach ausgezeichneten Debüt Between the Devil & the Deep Blue Sea in die Vergangenheit und erzählt eine Vielzahl pittoresker wie satirischer Geschichten, für die Stummfilm und Weimarer Kabarett ebenso Pate gestanden haben wie David Lynch und die Gebrüder Grimm.

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Exerzierhalle, Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
1. Mai, 21 Uhr + 2. Mai, 19 Uhr · Dauer: 1 h
 
bootworks: Black Box: Little box of horrors & Une boîte andalouse

Sie sitzen im kleinsten Zuschauerraum der Welt und bekommen doch in fünf Minuten eine komplette Aufführung geboten. Die junge Compagnie bootworks hat diese Theaterform entwickelt und kommt gleich mit zwei Aufführungen in den Spielraum des Staatstheaters: Une Boîte Andalouse ist eine surrealistische Bilderfolge, die unsere Sehgewohnheiten aus Theater und Film durcheinanderwirbelt. Mit dem Genre des Horrorfilms spielt Little Box of Horrors. Ein Minikrimi spielt sich vor unseren Augen ab. Die Nähe von Zuschauer und Darsteller hat hierbei ihren eigenen Reiz – oder Schrecken. Die mit Sicherheit intimste Seherfahrung des Festivals, die jederzeit von einem Publikum voyeuristisch von außen mitverfolgt werden kann.

Ohne Sprache, ab 14 Jahren für Zuschauer in der Box; ohne Altersbegrenzung für Zuschauer außerhalb

Exerzierhalle, Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
26. – 30. April, 17.30 – 19.30 Uhr · Dauer: 5 min
 
Jürgen Kuttner/Volker Strübing/Chris Thorpe: Oldenburg für Außerirdische
In »Oldenburg für Außerirdische« werden namhafte künstler
einen performativen abend über oldenburg gestalten. Das
Besondere: Alle Darsteller stehen für unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen. So Jürgen Kuttner, der mit seinen Videoschnipselvorträgen Von Mainz bis an die Memel und Kuttner erklärt die Welt erst an der Berliner Volksbühne, mittlerweile überregional Kultstatus erlangt hat. Chris Thorpe ist Autor und zudem Darsteller der Theatergruppe Third
Angel. Er wird eine kuriose Geschichte eines in Manchester beheimateten Jan Oldenburg mitbringen. Der Berliner Wortkünstler Volker Strübing wird zudem mit Kamera, Fotoapparat und spitzem Stift bewaffnet unserer allerliebsten Stadt auf die Pelle rücken. Inhaltlich und organisatorisch formt die Regisseurin Christiane Goulard den Abend, zuletzt war von
ihr Kaspar Häuser Meer in Oldenburg zu sehen.


Exerzierhalle, Pferdemarkt, 26121 Oldenburg
2. Mai, 21 Uhr · Dauer: 1 h 10 min

 




   
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