Deborah Jaffé
|
 |
 |
Deborah Jaffé: Geniale Frauen |
 |
 |
 |
 |
 |
Berühmte Erfinderinnen von Melitta Bentz bis Marie Curie |
 |
 |
|
Was haben Geschirrspülmaschine, Scheibenwischer und Kaffeefilter gemeinsam?
Es sind Erfindungen von Frauen. Doch viele dieser Erfinderinnen gerieten in Vergessenheit – weil häufig die Männer der Tüftlerinnen als Patentinhaber eingetragen wurden.
Die britische Autorin Deborah Jaffé präsentiert in ihrem Werk „Geniale Frauen“ – in Großbritannien 2003 unter dem Titel „Ingenious Women“ erschienen – ein beeindruckendes Panorama weiblicher Genies und ihrer Erfindungen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Beginnend mit der ersten Patentanmeldung 1637 reicht das Spektrum bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1914.
Dargestellt werden dabei u.a. Leben und Werk der Amerikanerin Josephine Cochran, die mit einem monströsen Gerät, der ersten Geschirrspülmaschine , auf der Weltausstellung 1893 Furore machte. Maria Montessori, bekannt als Ärztin und Reformpädagogin, erfand auch Lehr- und Lernspielzeug. Margarete Steiff und Käthe Kruse wurden mit Teddies und Puppen erfolgreich, Marie Curie forschte auf dem Gebiet der Radioaktivität und erhielt 1903 den Nobelpreis für Physik, 1911 für Chemie. In Dresden rollte Melitta Bentz 1908 Löschpapier zu einem Trichter und füllte Kaffeepulver hinein – und begründete noch im gleichen Jahr eine Firma auf ihren Namen.
Eindrucksvoll zeigt Deborah Jaffé, wie viele vergessene Erfinderinnen den technischen Fortschritt maßgeblich prägten und vervollständigte damit ein bislang vernachlässigtes Kapitel der Kulturgeschichte.
Deborah Jaffé studierte Kunst und Design und lebt als
Sachbuchautorin, Fotografin und Malerin in London. Sie veröffentlichte bereits sieben
Bücher zu kulturgeschichtlichen Themen.
Quelle: Die Veranstalter
Datum: 7. März 2006, Britische Botschaft Berlin - nur auf Einladung
9. März 2006, 18.00 Uhr, Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, Vortragsraum.
Mehr Informationen: André Weiß, Tel: 0341 33 98 968

|
 |