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embedded art

Kunst im Namen der Sicherheit

Embedded Art beschäftigt sich mit den Bedrohungen eines freien
öffentlichen Lebens nach den Anschlägen von New York, Madrid, Moskau und London. Seit der Terror die Metropolen der USA und Europas erreichte, haben staatliche Eingriffe im Namen der Sicherheit den Alltag von Millionen Menschen verändert. Die Ausstellung Embedded Art nimmt das Thema Sicherheit zentral auf und versteht sich als künstlerischer Kommentar zu einer der Kernfragen globaler Entwicklung.

Internationale Künstler wurden beauftragt, auf die aktuelle Situation
zu reagieren. Gezeigt werden ausschließlich Arbeiten, die
»eingebettet« vor Ort oder vor dem Hintergrund komplexer Recherchen realisiert wurden. Embedded Art ist das Arbeitsprinzip, »Kunst im Namen der Sicherheit« das Thema der Ausstellung, die mit über 30 Arbeiten spannende Einblicke in aktuelle Tendenzen zeitgenössischer Kunstpraxis gibt.

Künstler aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Japan, Südafrika, Italien, Kroatien und Slowenien sind mit Malerei, Video, Medienkunst, Fotografie, Musik und Hörspiel vertreten. Sie konzentrieren sich vornehmlich auf drei Themenfelder: die »neuen Bedrohungen«, die zumeist technischen Reaktionen darauf und die sich hieraus ergebenden Veränderungen der Gesellschaft.

Die Form der Ausstellung macht das Thema Sicherheit für die Besucher direkt erfahrbar. In den Ausstellungssälen sind nur die Projektionen der Werke zu sehen, die mit moderner Überwachungstechnik aus den Untergeschossen des Gebäudes
übertragen werden. Der Besucher hat die Wahl: Die Säle stehen für einen geringen Eintrittspreis offen, die Originale sind nur im Rahmen einer Führung durch den Sicherheitsbereich zu sehen.

Begleitend finden Diskussionen, Filmvorführungen, Vorträge und Interventionen im öffentlichen Raum statt. In der temporär eingerichteten »Bar zur Inneren Sicherheit« diskutieren jeweils freitags beteiligte Künstler und weitere Gäste. Eine Ausstellung der Akademie
der Künste und der Künstlergruppe BBM, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Datum: 24. Januar–22. März 2009, Eröffnung 23. Januar 2009

Ort: Pariser Platz, Berlin




   
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