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Ob die Integration von Migrantinnen und Migranten und ethnischen Minderheiten in den Einwanderungsgesellschaften Europas und Nordamerikas gelingt, wird maßgeblich davon abhängen, dass sich ihnen in ausreichendem Maße Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation und Wege des sozialen Aufstiegs bieten.
Die Benchmark-Studie Migrant Integration Policy Index (MIPEX) III, die die Migration Policy Group (MPG) im Auftrag des British Council erstellt hat, vergleicht die Politik von 31 Einwanderungsländern, um Erfolgswege und Barrieren der Teilhabe und der Mobilität aufzuzeigen.
Die Ergebnisse der neuen, dritten Auflage dieser internationalen Untersuchung werden im Frühjahr 2011 der internationalen Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Rahmen einer vergleichenden internationalen Konferenz mit Referentinnen und Referenten aus der Bundesrepublik, Großbritannien, Belgien, den
Niederlanden, Luxemburg, Österreich, der Schweiz sowie von der Europäischen Kommission wurden die
zentralen Erkenntnisse der Studie auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung und des British Council in Berlin vorgestellt und diskutiert.
MIPEX III komplett (PDF, 8 Mb)
MIPEX III-Kurzfassung (PDF, 3,5 Mb)
Video-Mitschnitte der Konferenz
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Migrant Integration Policy Index III |
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Europe's integration policies at your fingertips |
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Was ist der Migrant Integration Policy Index (MIPEX)?
MIPEX ist ein interaktives Verzeichnis zur Beurteilung und Verbesserung von Integrationspolitik. Er analysiert und vergleicht die Integrationspolitik in allen EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, der Schweiz, Kanada und den USA. Mit über 200 Indikatoren schafft MIPEX ein vielschichtiges Bild der Chancen von Migranten auf gesellschaftliche Teilhabe.
Wie funktioniert MIPEX?
MIPEX umfasst sieben Bereiche, die den Weg eines Migranten zur Einbürgerung nachzeichnen:
- Zugang zum Arbeitsmarkt
- Familienzusammenführung
- langfristiges Aufenthaltsrecht
- Politische Partizipation
- Zugang zur Staatsangehörigkeit
- Anti-Diskriminierung
- Bildung
Die Indikatoren entsprechen den höchsten europäischen Standards, entworfen von den Konventionen des Europarats oder Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft. Handelt es sich dabei um Mindeststandards, werden europaweite politische Empfehlungen verwendet. Da die relevanten Standards in allen EU-Mitgliedsstaaten die selben sind, ist MIPEX geeignet, Leistungen auf dem Gebiet der Migrationspolitik zu vergleichen.
Was ist die Methode?
- Über 200 Indikatoren werden einbezogen, um Daten über die Integration von Migranten zu sammeln
- Die Indikatoren werden von sieben wissenschaftlichen Partnern geliefert und die Qualität wird von einem Fachkreis aus über 150 unabhängigen nationalen Experten aus 31 Ländern gesichert
- Alle Informationen über Gesetze und Richtlinien werden von offiziellen Stellen bezogen
- Die Daten werden von der Migration Policy Group zusammengestellt
Was können Sie mit MIPEX tun?
- Analysieren Sie die sieben politischen Bereiche auf dem Weg der Angehörigen von Drittländern zu einem legalen Aufenthaltsstatuts in der EU
- Untersuchen und vergleichen Sie die Migrationspolitik der einzelnen EU-Länder im Hinblick auf die Standards der allgemeinen Menschenrechte
- Finden Sie heraus, wo die Politik Ihres Landes im Vergleich mit anderen Ländern rangiert
- Sie können nachvollziehen, ob die Migrationspolitik sich im Laufe der Zeit verbessert oder verschlechtert hat
- Finden Sie Beispiele dafür, wie Migrationspolitik verbessert werden kann
- Verwenden Sie MIPEX, um auf aktueller Grundlage neue Entwürfe und Gesetze zu entwickeln und zu beurteilen
Die neuen MIPEX-Daten werden im Februar 2011 veröffentlicht. Die Publikation wird auch interaktiv auf www.mipex.eu abrufbar sein.
Was ist die Geschichte von MIPEX?
Die erste Ausgabe von MIPEX wurde 2004 veröffentlicht, eine zweite Auflage im Jahr 2007.
MIPEX hat seitdem einiges bewirkt:
- Zivilgesellschaftliches Handeln wurde erleichtert durch eine verbesserte Einschätzung der aktuellen Gesetzgebung
- Hunderte Medien-Beiträge sind in jedem Mitgliedstaat der EU und international erschienen
- MIPEX wurde in offiziellen Dokumenten der europäischen Institutionen und internationaler Organisationen analysiert und war bereits Gegenstand globaler statistischer Untersuchungen
- Diskussionen und Vermerke über MIPEX gab es auf höchster Ebene, unter Ministern, Präsidenten und Kommissaren
Was ist neu an der dritten Auflage?
Die dritte Auflage von MIPEX deckt mehr Länder und mehr politische Ansätze ab. Mit der neuen Analyse können Sie die Trends in Europa ausmachen und herausfinden, was sich im Laufe der Zeit verändert hat.
Die dritte Auflage enthält erstmals:
- Bulgarien, Rumänien und die USA
- Einen neuen Bereich zum Thema Bildung von Kindern mit Migrationshintergrund
- Neue Indikatoren, die mit den neuen EU-Standards für die Integration in den Arbeitsmarkt übereinstimmen
- Neue Indikatoren für die Umsetzung der Maßnahmen
Wer ist an MIPEX beteiligt?
MIPEX wird vom British Council und der Migration Policy Group geleitet. Hinzu kommen 37 Organisationen auf nationaler Ebene, einschließlich Think Tanks, NGOs, Stiftungen, Universitäten, Forschungsinstitute und andere Einrichtungen.
Wir arbeiten zusammen, um:
- Trends und Veränderungen in der Integrationspolitik zu analysieren
- Empfehlungen zur Verbesserung der Politik in allen Ländern zu formulieren
- Migranten zu vermitteln, inwiefern sich politische Veränderungen auf ihr tägliches Leben auswirken
- Entscheidungsträgern und Vereinigungen die Nutzung von MIPEX zu ermöglichen
Länder, die vom MIPEX III abgedeckt werden
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, UK, Ungarn, USA, Zypern
Kontaktieren Sie uns
Kontaktieren Sie uns per E-Mail: info@mipex.eu
Oder finden Sie uns online unter www.mipex.eu.
MIPEX III ist Teil der Initiative „Outcomes for Policy Change“, kofinanziert durch den Europäischen Fonds für die Integration von Drittstaatsangehörigen.
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