Foto: Ene-Liis Semper
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| Zusammenarbeit der Lyric Hammersmith
und den Münchner Kammerspielen als Teil der Kulturolympiade |
Auf den Spuren eines Verbrechens reist ein britischer Detective Sergeant mit seinem Kollegen nach Deutschland und von dort aus weiter nach Osten bis nach Estland.
Immer tiefer gerät er, geführt von einem mephistophelischen deutschen Kriminalbeamten, in das Rotlichtmilieu und die Kreise internationalen Menschenhandels.
Mehr und mehr wird seine Reise eine Irrfahrt durch sein eigenes inneres Imperium. Schlaflos entgleiten ihm seine vermeintlichen Gewißheiten über die Dialektik von Gut und Böse, über die Beschaffenheiten Europas mit seinen alten und verstörend neuen Grenzen.
Hinter jeder Wahrheit verbirgt sich eine andere, hinter jedem menschlichen Abgrund tut sich sein eigener auf.
Der englische Autor Simon Stephens hat ein neues Stück geschrieben für Schauspieler aus London, München und Tallinn, das dreisprachig zur Uraufführung kommt. Ist das noch Europa oder schon Babylon?
"Ich liebe Krimis. Ich wollte ein Stück schreiben, das davon ausgeht, dass der Teufel möglicherweise in uns allen steckt. Dass wir Jahre damit verbringen können, den Bösen zu suchen, um dann festzustellen, dass wir es die ganze Zeit selber waren. Gut und Böse haben exakt das gleiche Gesicht. Das Hinterfragen und Untergraben moralischer Gewissheiten ist das Herz des Stückes." Simon Stephens
Datum: 15. Oktober - 19. November 2011, genaue Daten hier
Ort: Münchner Kammerspiele,
Falckenbergstraße 2,
80539 München
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