
Danielle Buetti: Is everything just as it is?
2002, Leuchtkasten
160 x 120 x 10 cm
Courtesy Gallery Sfeir-Semler, Hamburg
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7. April - 25. Juni in der Schirn Kunsthalle |
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Medialisierung, Individualisierung und Kommerzialisierung bringen eine stetig wachsende Vielfalt jugendlicher Szenen hervor. Girlies, Greaser, Hooligans, Rapper, Raver, Streetballer, Trainsurfer oder Wakeboarder sind nur einige der disparaten „artificial tribes“, denen sich Jugendliche heute angehörig fühlen. Während im kalten Krieg der Jugendkulturen noch zwischen übersichtlichen Alternativen wie Punk oder Pop entschieden werden musste, durchlaufen Jugendliche heute in der Regel eine ganze Reihe von Szenen.
Die Ausstellung zeigt die aktuelle künstlerische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Lebenswelten von Teenies, Twens und postadoleszenten „Thirty Somethings“, deren jugendkulturelle Erfahrungen oft in das Familien- und Berufsleben hineinreichen. Die Werke sechzig internationaler Künstler wie die der Vertreterin der Young British Art Tracey Emin, der Newcomerin Sue de Beer oder des amerikanischen Fotografen Philip-Lorca diCorcia thematisieren die Einflüsse der Jugendkultur auf die ästhetischen wie politischen Bereiche der Gesellschaft. Aus Großbritannien sind weiterhin Esther Harris, Martin Maloney, Sue Tompkins und Gavin Turk dabei.
Kurator: Matthias Ulrich, Schirn
Quelle: Die Veranstalter
Datum: 7. April - 25. Juni 2006
Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Römerberg, 60311 Frankfurt/M
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