Vikram Seth |
Salman Rushdie |
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Ein Mausklick, und die Welt ist verbunden im World Wide Web. Aber je mehr die Welt zusammenwächst, desto deutlicher werden wirtschaftliche Kontraste, kulturelle und religiöse Barrieren. Erst mit dem 11. September und anderen Terroranschlägen gerieten auch die Grenzen der multikulturellen Gesellschaft konsequent ins Blickfeld der Öffentlichkeit.
Salman Rushdie, 1989 mit der Fatwa belegt, entwirft in seinem neuen Roman "Shalimar der Narr" (Rowohlt Januar 2006) das Psychogramm eines Terroristen und schlägt einen Bogen von den Rassenunruhen in Los Angeles über die Résistance zum Freiheitskampf in Kaschmir.
Sein indischer Kollege Vikram Seth, auch er ein schreibender Grenzgänger, bereiste die Welt von Indien bis China, von London bis New York. Auch in seinem neuen Roman "Zwei Leben" (S.Fischer Mai 2006) verknüpft er die Denkwelten der westlichen und östlichen Hemisphäre, Indien, England und Deutschland. Ein Dialog zweier intellektueller Global Player über Grenzgänge zwischen Kulturen, Künsten und politischen Systemen.
Quelle: Die Veranstalter
Datum: 22. Januar 2006, 11 Uhr, Schauspielhaus und
29. Januar 2006, ab 18.05 Bayern2Radio
Ort: Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28, 80539 München, Tel: 089/23 39 66 00
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