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Action for the Arctic – Seminar |
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Berlin, 11. - 13. März 2010 |
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Der British Council und das Klimabüro für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven waren die Organisatoren dieses zweitägigen Seminars in Berlin. Eingeladen dazu waren junge Leute und Projektleiter aus unterschiedlichen Programmen, die sich schwerpunktmäßig auf “youth leadership” im Themenbereich Arktis konzentrieren.
Zu den TeilnehmerInnen gehörten sowohl die beiden Arktisreisenden des 2008er British Council Projekts Cape Farwell Youth Expedition als auch drei Jungendliche aus dem AWI-Projekt Cool Klassen sowie zwei Teilnehmer der kanadischen Expedition Students on Ice und zwei junge Menschen von Ice-Climate-Education I.C.E., einem Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts und Arved Fuchs in Hamburg.
Ebenso vertreten waren die Projektleiter, ein Vertreter des Umweltbüro Nord e.V. und ein Berliner Theaterregisseur aus dem Jugendbereich. Moderiert wurde das Ganze von Colin Izod und Subathra Subramaniam.
Inhaltlich befasste sich das Seminar damit, wie Programme wie die oben genannten den Bedarf an Bildung, Kommunikation und Engagement decken können.
Wie kann die Lücke zwischen wissenschaftlich orientierter Klimaforschung und dem notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft überbrückt werden, in der es primär um soziale, kulturelle und menschliche Interessen geht?
Wie können die ExpeditionsteilnehmerInnen darin unterstützt werden, ihre Erfahrungen weiterzugeben und mehr Menschen zu nachhaltigem Verhalten bewegen?
Zu diesen Fragen wurden während der zwei Tage Gedanken und Ideen ausgetauscht, wobei das Seminar nicht den üblichen Charkter von aufeinanderfolgenden Vorträgen hatte, sondern alle Beteiligten gleichermaßen involviert hat. Dieses „Open Space“ Format ermöglicht es Teilnehmern, zu Lösungen zu gelangen, die sie allein kaum finden würden, indem sie Themenschwerpunkte und Arbeitsgruppen selbst bestimmen.
Der zweite Seminartag thematisierte das Potential von Kunst, Kreativität und Innovation, zur Lösung des Klimaproblems beizutragen.
Den Abschluss von Action for the Arctic bildete eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Britischen Botschaft. Mit Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin), Prof. Dr. Peter Lemke (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) und Prof. Dr. Harald Welzer (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen) waren Experten aus den drei zentralen Bereichen Klimaforschung, Ökonomie und den Sozialwisschenschaften auf dem Podium vertreten, um die jüngsten Erkenntnisse aus ihren Disziplinen zum Klimawandel zu präsentieren. Die Frage nach dem arktischen Eis spielte dabei genauso eine Rolle wie die nach den Konsequenzen aus dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen.
Eine illustrierte Zusammefassung des Arctic Seminar steht als Broschüre zum Download zur Verfügung. |