green music dinner

green music dinner venue

links
Statements der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Green music initiative)
Thema 1




reflecting cultural relations
Music in a changing climate

„In zehn Jahren wird die Musikszene ganz anders aussehen – zu großen Teilen digital, und dort, wo Musiker auftreten, werden energieschonende Technologien eine herausragende Rolle spielen“ – dieses Zukunftsbild zeichnete Alison Tickell von der britischen Non-Profit-Organisation „Julie’s Bicycle“ beim Green Music Dinner im Hotel de Rome, zu dem am Vorabend der Echo-Preisverleihung das Auswärtige Amt, der British Council und die Green Music Initiative eingeladen hatten.

Auch in Zeiten des Internets besitzen Berühmtheiten aus der Musik- und Entertainmentbranche eine starke Vorbildfunktion. Die Kaiser Chiefs zum Beispiel waren vor wenigen Jahren sehr unangenehm überrascht, als sie hinter der Festivalbühne keine Möglichkeit zur Mülltrennung hatten – Mark Ward, Organisator der Hyde Park und Isle of Wight Festivals bekannte beim Green Music Dinner freimütig, dass sein Team diesen Aspekt trotz aller Bemühungen um eine umweltfreundlichere Ausrichtung der Großveranstaltung vergessen hatte, freilich zum letzten Mal.

Neben praktischen Hinweisen wie dem, dass sich beim Umstieg von CD-Hüllen aus Kunststoff auf Pappverpackungen 95 Prozent der CO2-Emissionen vermeiden ließen, standen grundsätzliche Thesen im Mittelpunkt des Gesprächs. Prof. Fritz Reusswig vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung etwa betonte, dass die heute Lebenden den Planeten Erde nachfolgenden Generation sowohl aus Gründen der Fairness als auch der Ästhetik nicht als unbewohnbare Ödnis hinterlassen dürften.

Anlässlich unseres 75-jährigen Jubiläums hatten wir als Großbritanniens internationale Organisation für kulturelle Beziehungen zusammen mit dem Auswärtigen Amt und der Green Music Initiative 100 britische, französische und deutsche Vertreter aus Musik, Kultur, Politik, Wissenschaft und Medien eingeladen, Möglichkeiten der Reduzierung von CO2-Emission in der Musikindustrie zu diskutieren.

Unter den Rednern und Teilnehmern waren neben Alison Tickell, Mark Ward und Dr. Fritz Reusswig Mitinitiator Jacob Bilabel (THEMA1 / Green Music Initiative), Thies Schröder (Ferropolis/Melt! Festival), Jochen Sandig (Radialsystem V), Sabine Funk (Rheinkultur Festival Bonn) und Catherine Botrill (Oxford Environmental Change Institute).

   
The British Council is the United Kingdom's international organisation for educational opportunities and cultural relations.
Registered in England as a charity.
© British Council 2010.  Privacy statement.

Home Contact us